Nachrichten zum Projekt

Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten in Nordrhein-Westfalen, erwähnte in der Sendung AvondGasten Europa die Euregio Maas-Rhein als Beispiel für Europa.

Als Beispiel für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Euregio Maas-Rhein nannte der Minister die zu Beginn der Corona Pandemie eingerichtete Task Force. Lesen Sie mehr im Artikel von L1 (nur auf Niederländisch).

Der Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Oliver Paasch, sagte, eine Grenzschließung wäre “ungerechtfertigt und inakzeptabel”. 

In diesem Fall geht es ihm vor allem um Grenzarbeiter und Grenzschüler. Er sagt auch, dass im Falle einer Grenzschließung eine Liste mit wesentlichen Gründen erstellt werden sollte, warum Menschen den Grenzübertritt erlaubt werden sollte. Diese Liste wird niemals allumfassend sein. Lesen Sie mehr in dem Artikel von Le Soir (nur Französisch).

Seit heute arbeitet die niederländische CoronaMelder-App mit anderen europäischen Corona-Apps zusammen. 

Die CoronaMelder App sendet nun auch eine Benachrichtigung an die Benutzer der App, wenn sie über einen längeren Zeitraum mit jemandem in Kontakt waren, der positiv auf COVID-19 getestet hat in z.B. Deutschland und die Corona-Warn-App benutzt.

Bislang kann die CoronaMelder-App mit Corona-Apps aus Deutschland, Dänemark, Irland, Italien, Kroatien, Lettland und Spanien zusammenarbeiten. Belgien wird voraussichtlich im Dezember beitreten. Lesen Sie hier mehr (nur Niederländisch). 

Als Gast bei L1 sprach der ITEM-Forscher Martin Unfried über die Koordination von Koronamassnahmen in den Grenzregionen während der ersten und zweiten COVID-Welle. Martin Unfried erörterte die Schließung der Grenze zwischen den Niederlanden und Belgien während der ersten Welle und wie pro Land festgelegte Maßnahmen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit behindern könnten.

Martin erwähnte, dass EMRIC bereits eine solide Grundlage für die Zusammenarbeit im Bereich des Krisenmanagements in der Euregio Maas-Rhein geschaffen hat, dass aber auch ein europäischer Harmonisierungsschub notwendig ist, um die Zusammenarbeit voranzutreiben. Das Interview kann hier eingesehen werden. 

Letzte Woche kündigte die Präsidentin der Europäischen Kommission (EK), Ursula von der Leyen, an, dass sie die ersten Schritte zu einer ‘European Health Union’ unternehmen werden. Die Kommission wird diese nächsten Schritte in Form einer Reihe von Vorschlägen unternehmen, die darauf abzielen, “den Rahmen für die Gesundheitssicherheit der EU zu stärken und die Rolle der wichtigsten EU-Agenturen bei der Krisenvorsorge und -reaktion zu stärken”. Doch was würde dies genau bedeuten? 

Die EK schlägt eine neue Verordnung über ernste grenzüberschreitende Gesundheitsbedrohungen vor. Dieser Rahmen wird:

– Stärkung der Abwehrbereitschaft

– Verstärkung der Überwachung

– Verbessern der Datenauswertung

– Die Erklärung einer EU-Notfallsituation, die eine verstärkte Zusammenarbeit auslösen würde

Darüber hinaus sieht der Vorschlag vor, das Mandat der EU-Agenturen, des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zu stärken, damit diese Agenturen stärker und operationeller werden.

Daneben hat die Kommission auch die Hauptelemente der künftigen Health Emergency Response Authority (HERA) festgelegt, die vor Ende 2021 vorgeschlagen werden soll. Eine solche Behörde würde eine Reaktion auf grenzüberschreitende Gesundheitsbedrohungen auf EU-Ebene erleichtern. 

Weitere Informationen finden Sie im Faktenblatt über die European Health Union auf der rechten Seite oder besuchen Sie die Website der Europäischen Kommission.

Gestern schrieb Minister De Jonge einen Brief an der Präsident der Ersten Kammer, in dem er seine Absicht ankündigte, sich der zweiten “Welle” von Ländern anzuschließen, die sich am 30. November dem “European Federated Gateway Server” anschließen. Dies bedeutet, dass Bürger in den Niederlanden nur noch die nationale ‘Corona Melder’-App benötigen, um eine Benachrichtigung zu erhalten, wenn sie mit einem Infizierten auf der anderen Seite der Grenze in Kontakt gekommen sind. Dies wird besonders in den Grenzregionen nützlich sein, da der Virus nicht an der Grenze Halt macht. Lesen Sie den Brief hier (nur niederländisch):

In diesem Artikel (Niederländisch) des NRC geht es um die verstärkte europäische Zusammenarbeit im Zusammenhang mit der Koronakrise. Kurz gesagt, während der zweiten Welle ist mehr Koordination auf europäischer Ebene zu beobachten, einschließlich der Koordination im “medizinischen” Bereich. Hier wird hauptsächlich auf eine koordinierte Testpolitik verwiesen. Die Regierungschefs kommen heute zusammen, um darüber zu diskutieren.

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Der Nachrichtenartikel aus dem Volkskrant spricht darüber, warum Deutschland im Vergleich zu den Niederlanden die Zahl der mit Covid-19 infizierten Menschen relativ niedrig gehalten hat. Verschiedene Wissenschaftler sprechen über verschiedene Faktoren, die diesen Unterschied zwischen den Nachbarländern erklären könnten. Den Link zum Artikel finden Sie hier (niederländisch).

Möchten Sie mehr über die Auswirkungen der Koronakrise auf die Gemeinden in den Niederlanden erfahren? Diese Studie des Instituut Fysieke Veiligheid – IFV, die von Menno van Duin und Vina Wijkhuijs durchgeführt wurde, verrät Ihnen mehr darüber.

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